Jacquesson Extra Brut 736 DT - Degorgement Tardif

Jacquesson Extra Brut 736 DT - Degorgement Tardif
Flaschengröße: 0.75 Liter
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Bewertung: - Klassifikation:  Trauben aus 1er und Grand Cru Lagen Rebsorten:  47%... mehr
Produktinformationen "Jacquesson Extra Brut 736 DT - Degorgement Tardif"

Bewertung: -
Klassifikation: Trauben aus 1er und Grand Cru Lagen
Rebsorten: 47% Chardonnay, 33% Pinot Noir, 20% Pinot Meunier
Trinkreife: -2040+
Alkoholgehalt: 12,5%
Farbe: weiß
Geschmacksrichtung: trocken
Allergenhinweis/Allergens: enthält Sulfite/sulphites
Erzeuger: Jacquesson, 68 rue du Colonel Fabien, 51530 Dizy, Frankreich

14.704 von der insgesamt produzierten 332.600 Flaschen der Cuvée N°736 wurden beiseitegelegt, um sie länger auf Feinhefe „sur lattes“ reifen zu lassen. Die Cuvée N°734 DT Dégorgement Tardif („spät degorgiert“) wurde in November 2015 nach 7 Jahre auf Feinhefe degorgiert. Die Trauben stammen aus 1er Cru und Grand Cru Lagen aus La Grande Vallée de la Marne und Côte des Blancs. Dank der sehr guten Weinbergsarbeit können sie komplett auf die Verwendung von Herbiziden verzichten. Es wird beim Most nur die Cuvée (erste und zweite Pressung) für den Champagner verwendet. Die Taille (dritte Pressung) wird verkauft, da sie nicht genügend Qualität bietet. Die Weine werden in großen Fudern (Holzfass von mind. 1500 Litern) spontan vergoren, auf der Hefe ausgebaut und über mehrere Monate wöchentlich aufgerührt („bâtonnage“). Die Grundweine werden ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. Der Chardonnay ist sehr rund und fein, der Pinot Noir ist fruchtig und weinig , während der Pinot Meunier fruchtig, komplex und sehr ausbalanciert ist. 47% Chardonnay, 33% Pinot Noir, 20% Pinot Meunier, die Cuvée 735 besteht zu 72% aus dem Jahrgang 2007, und 28% aus Reserveweinen der Jahrgang 2006 und 2005.

1988 haben die Brüder Jean-Hervé und Laurent Chiquet die Leitung des Champagnerhauses Jacquesson übernommen. Das Haus bearbeitet heute ca. 36 Hektar Land, wovon 28 ha eigene Weinberge sind und 8 ha von Nachbarn und Freunden gepachtet worden. Sie besitzen ausschließlich Grand Cru (Aÿ, Avize, Oiry) und 1er Cru Lagen (Dizy, Hautvillers, Mareuil-sur-Aÿ), die im La Vallée de la Marne und Côte des Blancs liegen.
Sie haben den Anbau der Trauben und die Vinifizierung komplett auf traditionelle Weise umgestellt. Ihr Ziel war es, das einzigartige Terroir aus der Champagne wiederzugeben. Das haben sie durch völligen Respekt zur Natur, durch voll ausgereiftes Lesegut, separate Vinifizierung jeder einzelnen Parzelle, die spontane Gärung im Fuder (großen Holzfässern) und die lange Lagerung der Champagner auf der Hefe, erreicht.
Das Champagnerhaus Jacquesson wurde 1798 von Memmie Jacquesson in Chalon-en-Champagne gegründet. Sein Sohn Adolphe übernahm die Leitung. Er galt als sehr innovativ, forschte und entwickelte Methoden der Weinbereitung und der Weinbergsarbeit, unter anderem mit Dr. Jules Guyot. Einer seiner Erfindungen ist die Agraffe, die er sich 1844 patentieren ließ. Es arbeitete und lernte auch der Mainzer Winzersohns Johann-Joseph Krug (1800-1866) in dieser Zeit bei Jacquesson (1834) bis er 1843 schließlich, in Reims, sein eigenes Unternehmen gründete. Beide Söhne von Adolphe starben sehr jung, so dass die Arbeit des Vaters nicht erfolgreich weiter geführt werden konnte (1875). Was zu einem langsamen Zerfall des Hauses führte.
1925 brachte der Courtier Léon de Tassigny neuen Schwung in das Champagnerhaus. Durch seine sehr guten Beziehungen zu Weinbauern und Weinbergsbesitzern konnte er 11 Hektar Weinberge in den Grand Cru Lagen von Avize und Oiry erwerben. Seine Großneffen Christian, Olivier und Hervé de Tassigny haben den Besitz übernommen und das Haus weiter nach vorne geführt, in dem sie die traditionelle Weinbauphilosophie des Hauses fortführten.
1974 kaufte die Familie Chiquet das Champagnerhaus und richtete den Hauptsitz in Dizy ein. In der geographischen Mitte ihrer Weinberge, um sehr kurze Wege zur Kelter zu haben. Diese Entscheidung trägt heute mit zu dieser hohen Qualität bei.
Da sie jede Parzelle einzeln vinifizieren, entdeckten sie die unterschiedlichen, aber doch einzigartigen Charaktere einiger Lagen: „Corne Bautray“ und „Les Terres Rouges“ in Dizy, „Champ Caïn“ in Avize und „Vauzelle Terme“ in Aÿ. Ab dem Jahrgang 2002 werden nur noch diesen Einzellagen als Millésime (Jahrgangschampagner) vinifiziert.
Bei der 700-Serie des Hauses war der Gedanke das Beste was der Jahrgang her gab in die Flasche zu bekommen, statt jedes Jahr ein ähnlichen Champagner (Standardcuvée) zu vinifizieren. Jede Zahl entspricht einem Jahrgang, damit immer nachvollziehbar ist, aus welchem Jahrgang der Hauptbestandteil der Cuvée stammt. Die Cuvée 739 bezieht sich auf den Jahrgang 2011, 738 auf den Jahrgang 2010, etc. Jede Cuvée wird von einem kleinen Anteil älterer Jahrgänge abgerundet.

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